Horst Evers
© Foto: Michael Palm

Horst Evers

Autor, Kabarettist und Geschichtenerzähler

Horst Evers stammt gebürtig aus Evershorst, einem gottverlassenen Nest bei Diepholz, lebt seit über 20 Jahren aber in Berlin. Zuerst 10 Jahre im Wedding - später zieht‘s ihn mit Frau und Kind nach Kreuzberg. Bevor er sich dem Schreiben widmet, jobbt er als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post. Seine Berufung zum lustigen Geschichtenerzähler entdeckt Horst schon Mitte der 80er während des Studiums. Mit Gleichgesinnten gründet er an der Uni die Zeitschrift "Salbader" und trägt seine absurden Alltagsgeschichten in der Mensa vor. Ermutigt vom Erfolg, gründet er mit Kommilitonen die Lesebühne „Dr. Seltsams Früschoppen“ (seit 1990), zudem steht er lange Jahre für das „Mittwochsfazit“ auf der Bühne. Als Schauspieler und (Co-)Autor wirkt er in den 90er Jahren bei zahlreichen Produktionen der Gruppe „Zwei Drittel“ mit. Seit Dezember 1997 führt er jedes Jahr mit Kollegen den „Kabarettistischen Jahresrückblick“ vor ausverkauften Häusern auf. Seine Begeisterung für König Fußball äußert sich in der wiederholten Beteiligung an Fußball-WM-Sonderprogrammen auf Berliner Bühnen. Mit Benedikt Eichhorn widmet er sich seit 2003 der Erläuterung der Berliner Bezirke in Liedform im gemeinsamen Programm „Bezirkslieder“.

Seit Mai 2001 geht Horst Evers mit Soloprogrammen auf Tournee, die seinen endgültigen künstlerischen Erfolg mit sich brachten:

"Horst Evers erklärt die Welt" (Premiere 2001)
"Gefühltes Wissen" (Premiere 2004)
"Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen" (Premiere 2007)
"Großer Bahnhof" (Premiere 2010)
"Hinterher hat man's meist vorher gewusst" (Premiere 2013)

Seine Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, viele seiner Texte sind in Buchform, als Hörbücher und als Auftritts-Mitschnitte erschienen. (Details siehe "Hören und Sehen")

Programme mit Kollegen:

"Der Frühschoppen" (sonntags im „Schlot“, Berlin)
"Jahresrückblick" (immer Dez. / Jan. im Mehringhoftheater, Berlin)
"Bezirkslieder" (mit Benedikt Eichhorn, gelegentlich)

Regelmäßige Kolumnen in Radiosendern:

Radio Eins, RBB; jeden Sonntag bei "Zwei auf Eins", ab 9 h
WDR 2, Nordrhein - Westfalen u.a.: Kabarett "U-Punkt", 1. Hj. 2007
DRS / Schweiz: „Blick von außen" seit Feb 06

Regelmäßige Kolumnen in Zeitungen und Zeitschriften:

“Eulenspiegel“ 1992-1995
“Junge Welt“ 1993/1994
“Tip”, Berlin, 2003 bis 2006: "The Good The Bad and The Ugly"

TV

Ottis Schlachthof, Auffahrt Nockherberg / BR - Neues aus der Anstalt / ZDF - Harald Schmidt / SAT1 - Satirefest / RBB - Alles muss raus / HR - Mitternachtsspitzen / WDR - Roglers rasendes Kabarett, Alfons und Gäste / SR - Inas Nacht / NDR - 3-sat Festival / 3sat

Mitwirkung an Radio-Sendungen:

WDR: Die Vorleser (6-7/Jahr), Kabarettfest, Unterhaltung am Nachmittag,Sonntagsbrettl, Zugabe u.a.m.
SR: Gesellschaftsabend
BR: Samstagsbrettl u.a.
HR: Kabarett live u.a.

Auszeichnungen:

2011 Internet-Kabarettpreis Zeck
2010 Gaul von Niedersachsen
2008 Deutscher Kleinkunstpreis
2006 Halterner Kiep
2002 Deutscher Kabarettpreis, mit "Mittwochsfazit"
         Tuttlinger Krähe
2001 Prix Pantheon, Publikumspreis
         Salzburger Stier, Hörfunkpreis Deutschland, Österreich, Schweiz
2000 Paulaner Solo
1996 1. Preis Theodor W. Adorno-Ähnlichkeits-Wettbewerb (Buchmesse Ffm.)
         1. Preis Vorlese-Wettbewerb der ‚Titanic’ (mit Bov Bjerg, Buchmesse Ffm.)
1994 Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis

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